Marte Meo

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amitola bietet auch die „Marte Meo“-Methode an. Das ist ein ressourcenorientiertes Entwicklungsprogramm mit Video-Interaktionsanalyse für Kinder und ihre Herkunftsfamilie.

Bei dieser Methode werden alltägliche Situationen (Mittagstisch, Hausaufgaben, Spielsituationen) zwischen Erziehenden und Kind per Video aufgezeichnet und anschliessend gemeinsam besprochen. Die Marte Meo-Therapeutin bei amitola filmt kurze Momente und sucht in diesen Videos kurze Sequenzen oder sogar Standbilder heraus, die entwicklungsunterstützendes Handeln der Eltern oder der Betreuerinnen zeigen.

Dabei wird das Augenmerk nur auf die Stärken gerichtet. Oft ist es für die Eltern das erste Mal, dass ihnen jemand aufzeigt, dass sie etwas gut gemacht haben. Das vermittelt eine positive Stimmung und motiviert um mehr von diesem „Guten“ zu tun. So wirkt die Therapeutin unterstützend und fördert vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten und motiviert, Neues auszuprobieren.

Das Aufzeigen und Besprechen von kurzen Filmausschnitten mit „guten Momenten“ stärkt die Eltern in ihren positiven Handlungen mit ihren Kindern.

Eltern werden mit ihrem Einverständnis bei ihren Besuchen in der Institution aber auch während den Besuchswochenenden Zuhause mit Marte Meo begleitet. So unterstützt amitola die Eltern in ihrem Bestreben, die Kinder wieder für Immer Nachhause nehmen zu können.

Wenn dies von den Eltern gewünscht wird, helfen die Sozialpädagoginnen auch dabei, Regeln für Zuhause zu entwickeln. Sie helfen, erzieherische Massnahmen umzusetzen und stehen den Eltern bei der Reflexion ihres Handelns bei. Oft sind sie auch gute Zuhörer für Alltagssorgen, helfen auch bei Behördengängen oder bei der Erstellung eines Haushaltbudgets.

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