Hasliberg Sommerlager 2018


Kurzfristig haben wir uns entschieden, dem Regen aus dem Weg zu gehen und unseren 18 Kindern erst nach dem Mittagessen die Reise ins CVJM-Haus auf dem Hasliberg-Hohflueh anzutreten.

Der zauberhafte Ort mit den bestens eingerichteten Gruppenhäusern ist für uns während den letzten Jahren wie ein zweites zu Hause geworden. Die Kinder und die Erwachsenen fühlen sich willkommen und nehmen die geknüpften Beziehungen vom letzten Jahr sofort wieder auf.
Die erste Equipe mit unserer Köchin und einer Betreuerin, war etwas früher auf dem Hasliberg und konnte unser Haus für das Eintreffen der Kinder einrichten. Aus der Küche duftete es bereits lecker und der Esssaal war, wie gewohnt, mit den sechs Gruppentischen hergerichtet.

Kaum angekommen, belebte amitola das Gelände der CVJM. Dem Zimmerbezug wurde wenig Beachtung geschenkt, viel lieber erkundeten die Kinder das Gelände und suchten nach ihren Lieblings-Fahrgeräten, dem heiss begehrten Basketballkorb und dem Sandkasten mit der Wasserlandschaft.

Ein schönes Gefühl, die Kinder lachen zu hören und die Begeisterung an den vielseitigen Spielmöglichkeiten zu teilen. Wir alle genossen diese Zeit. Einmal ohne Hektik, ohne grosse Verpflichtungen und ohne Druck in den Tag hinein zu leben und spontan auf die Bedürfnisse und Wünsch der Kinder einzugehen, Gespräche zu führen und dem Tag seinen Lauf zu lassen. Aber so ganz ohne Ämtli ging es dann doch nicht, denn auch auf dem Hasliberg wurde gekocht, gegessen und geputzt. Jedem Team wurde jeweils ein bestimmter Tag zugeordnet, um für Ordnung zu sorgen.

Nachdem wir den Sonntag auf dem Gelände verbracht haben, standen am Montag die ersten Ausflüge an. Drei Gruppen mit „shania- und apuni-Kindern“ erkundeten sodann den Ballenberg. Im Verlauf der Woche fanden weitere Ausflüge statt: Eine Abfahrt mit dem Monster-Trotti, eine Wanderung auf dem Muggenstutz-Weg, eine Rodelfahrt in Interlaken und ein Besuch des Hasliberger Badesees.

Neben den Ausflügen standen verschiedene Aktivitäten zum Thema „Indianer“ auf dem Programm. Am Anfang der Woche hatte sich jedes Kind einer Mutprobe unterzogen und sich damit seinen Indianernamen verdient. Im Verlauf der Woche hat sich amitola zu einem richtigen Indianerstamm entwickelt, sich einen eigenen Marterpfahl geschnitzt, ein Tippi gestaltet, verschiedene Talismane gebastelt, über dem Feuer gekocht und sich auf einer Schnitzeljagd im Wald mit den Indianern des Haslibergs gemessen. Bis zum Lagerschluss wurde jedes Indianerkind von amitola mit einem Federschmuck für eine seiner besonderen Leistungen geehrt und gefeiert. Denn auch unter den Indianern ist Sozialkompetenz ein wichtiger Bestandteil des Zusammenlebens.

Dass es uns allen so hervorragend ging, ist natürlich auch dem tollen Sommerwetter, der hervorragenden Küche, dem amitola-Team, den grosszügigen Spenden und dem CVJM-Personal zu verdanken.

Vielen Dank und bis bald –mer chöme weder.

Maya und Isabelle

Bilder. Hier

 

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